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Hospizverein Weißenburg-Gunzenhausen e.V.

Hospizverein Weißenburg-Gunzenhausen e.V.

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Der Frankenbote im Interview mit den Koordinatorinnen des Hospizdienstes Frau Sandra Meyer (S.M.) und Doris Holz (D.H.) zum Thema Hospizarbeit und Trauerbegleitung.

P.L.: Frau Holz, Hospiz ist ein Thema worüber wir ungern sprechen. Das Sterben, der Tod und die Trauer betrifft uns alle irgendwann, egal ob wir alt oder krank werden. Was gehört eigentlich zu den Aufgaben des Hospizvereins?

D.H.:  Wir ebnen den Weg in der Vorsorge, in der Beratung der Angehörigen als auch in der Begleitung Schwerstkranker und sterbender Menschen durch ehrenamtliche Mitarbeiter. Eine weitere Aufgabe ist auch die Wegweisung zur medizinischen Betreuung bzgl. spezieller, palliativer Angebote.

P.L.: Frau Meyer, wer wendet sich an den Hospizverein und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?

S.M.: An uns wenden sich Schwerstkranke, deren Angehörige als auch Pflegekräfte stationärer Pflegeeinrichtungen. Leider erst oft zu spät. Ehrenamtliche und Begleiter brauchen mehr Zeit für den kreativen Abschied. Der erste Kontakt mit dem Hospizverein sollte zeitig erfolgen. Qualifizierte Koordinatoren übernehmen die Beratung, die Einteilung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Wegweisung.

P.L.: Frau Meyer, was verstehen Sie unter „kreativem“ Abschied?

S.M.: Bei den Besuchen in Heimen, Krankenhäusern und im häuslichen Umfeld steht die Individualität eines jeden Menschen im Vordergrund unserer Begleitung. Durch Reden, Musik, Singen und Vorlesen wollen wir die individuelle Spiritualität fördern, aber auch Schweigen, wenn es nichts mehr zu sagen gibt.

P.L.: Frau Holz, gibt es noch weitere Angebote des Hospizvereins?

D.H.: Da wir unser Angebotsspektrum ständig überdenken und erweitern, bieten wir seit kurzer Zeit neben unseren Trauercafés in Weißenburg (jeden 2. Freitag/Monat) und Gunzenhausen (jeden 4. Freitag/Monat) auch an jedem 3. Mittwoch/Monat einen Trauerspaziergang an.

Ferner bieten wir auch den „Letzte Hilfe Kurs“ an, das kleine 1×1 der Sterbebegleitung. Man kann den Kurs besuchen, wenn ein geliebter Mensch erkrankt ist, man als Angehöriger Unterstützung braucht oder einfach das Bedürfnis hat, sich dem Thema hinzuwenden.

Nähere Informationen und Kontakt:

Tel.: 09831/ 619161

E-Mail:  kontakt@hospizdienst-af.de

Internet: www.hospizdienst-af.de

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Frankenbote

Kipfmüller Media GmbH
Bahnhofstraße 33a
91710 Gunzenhausen

Tel.: +49 9831 3272
Fax: +49 9831 4745
E-Mail: info@frankenbote.de

Öffnungszeiten

Montag – Freitag:
08:00 – 13:00 Uhr

Samstag – Sonntag:
geschlossen

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